Zum gotischen gen. pl. auf-ë

M. Grošelj

Abstract


Bekanntlich ist die got. Endung eine Besonderheit, der in den übrigen germ. Sprachen nichts Vergleichbares gegenübersteht. Man nimmt wohl -allgemein an, dass es sich um eine innergot. Neuschöpfung handelt; auch ist eine idg. Endung des Gen. Pl. -ēm; linbelegt. Folgender Erklärungsversuch geht von der Annahme aus, dass die Triebkraft für dfese Neuschöpfupg in der Neigung zur Differenzierung des Maskulinums vom Femininum auf -ō (gibō : dagē) zu suchen ist. Diese Neigung ist besonders im Nom. und Gen. bemerkbar.

Keywords


Zum gotischen gen. pl. auf-ë

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Ljubljana University Press, Faculty of Arts
(Znanstvena založba Filozofske fakultete Univerze v Ljubljani) 

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Online ISSN: 2350-420X