Kritische Sicht der Literatur über die (südslawische) Entsprechung der Gruppe tl/dl unter spezieller Berücksichtigung des rumänischen mocirlǎ

  • Varja Orešnik Cvetko

Abstract

Das Problem der Entsprechung der urslawischen Verbindung *tl/dl in den siisla­ wischen Sprachen war teilweise Gegenstand von kontroversen Interpretationen. Noch besonders strittig war die Interpretation des zweifachen Nachweises in den Preisinger Denkmfilem. So stellt z.B. Issatschenko 1943 in seiner deutschen Zusammenfassung folgendes fest (S. 85): "Neben dl in modliti, modlim, vzedli II 59, 36, 62 haben wir bereits assimiliertes l in crilatcem I 4. /.../ Ramovš vertritt nun, ebenso wie Grafenau­ er, die These, Preis. I sei in Kärnten entstanden /.../. Aber gerade die Kärntner slov. Dialekte haben altes dl bewahrt, vgl. gailtalerisch kridųo. Warum  haben  wir dann nicht auch *kridlatcem ? Für uns ist hier wichtig, dass Preis. II eine andere Lautung hat, als die beiden Beichten, die, nach Ramovš, den 'jüngeren' Sprachstand aufwei­ sen."

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Published
1993-12-01
How to Cite
Orešnik Cvetko, V. (1993). Kritische Sicht der Literatur über die (südslawische) Entsprechung der Gruppe tl/dl unter spezieller Berücksichtigung des rumänischen mocirlǎ. Linguistica, 33(1), 35-48. https://doi.org/10.4312/linguistica.33.1.35-48
Section
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