Korrelationen zwischen Merkmalhaften oder Merkmallosen syntaktischen Varianten und verschiedenen Graden der Textsortenkomplexität

  • Teodor Petrič Universität Maribor

Abstract

Gemäß der  Grundannahme  über  das  Verhalten  von  sprachlichen  Varianten gilt folgendes (vgl. Orešnik, Snedec, Teržan, Trobevšek-Drobnak 1991: 5-6): 1. Verstärkte Konstruktionen bzw. starke Varianten (d.h. semantisch und/oder funktional komplexere als auch formal komplexere Formen, rezipientenfreundlicher) behaupten sich zumindest im Variantenstadium vorzugsweise in komplexerer grammatischer Umgebung. 2. Geschwächte Konstruktionen bzw. schwache Varianten (d.h. semantisch allgemeinere und/oder funktional undurchsichtigere als auch formal einfachere Formen, produzentenfreundlicher) behaupten sich zumindest im Variantenstadium vorzugsweise in weniger komplexer grammatischer Umgebung. 3. Die Komplexität der grammatischen Umgebung wird hauptsächlich gemäß den Annahmen in der Natürlichkeitstheorie über die Markiertheit bzw. Natürlichkeit sprachlicher Kategorien und Elemente beurteilt (vgl. Mayerthaler 1981, Wurzel 1984, Dressler 1989 und Dotter 1990).

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Published
1998-12-01
How to Cite
PetričT. (1998). Korrelationen zwischen Merkmalhaften oder Merkmallosen syntaktischen Varianten und verschiedenen Graden der Textsortenkomplexität. Linguistica, 38(1), 201-224. https://doi.org/10.4312/linguistica.38.1.201-224
Section
Articles